• Das Carsharinggesetz kommt voran - hoffentlich.

    Berlin, 03.05.2016

    Der Entwurf zum Carsharinggesetz der Bundesregierung befindet sich seit dem 29. April in der Ressortabstimmung. Die Einrichtung von CarSharing-Stellplätzen im öffentlichen Raum soll damit auf eine rechtssichere Grundlage gestellt werden. Ein komplexes Gesetzgebungsverfahren könnte auf Länderebene die Umsetzung noch verzögern.

    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat den Entwurf zum Carsharinggesetz der Bundesregierung (genauer: Gesetz zur Bevorrechtigung der Verwendung von Carsharingfahrzeugen - CsgG) vergangene Woche in die Ressortabstimmung der Ministerien gegeben. Das teilte Staatssekretär Norbert Barthle im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesverbands CarSharing e.V. in Berlin mit. Barthle betonte: „Mit CarSharing können wir einen Teil unserer Verkehrsprobleme lösen“. Die Einrichtung von CarSharing-Parkplätzen im öffentlichen Raum werde die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Dienstleistung weiter erhöhen und zusätzliche Anreize schaffen, auf das eigene Auto zu verzichten.

  • CarSharing-Jahresbilanz 2015: Wachstum und Konsolidierung im deutschen CarSharing-Markt

    Berlin, 29.02.2016

    1,26 Millionen CarSharing-Kunden waren am 01.01.2016 in Deutschland registriert, 220.000 mehr als im Vorjahr. Ihnen standen 16.100 CarSharing-Fahrzeuge zur Verfügung. Die Zahl der Städte und Gemeinden mit einem CarSharing-Angebot erhöhte sich von 490 auf 537. Ein neuer Trend: Kombinierte CarSharing-Systeme, die stationsbasierte und free-floatende Fahrzeuge aus einer Hand anbieten, operieren jetzt in vier deutschen Städten und in der Rhein-Main-Region.

    CarSharing, das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“, war auch im Jahr 2015 weiter auf Wachstumskurs. Insgesamt 1.26 Millionen Kunden waren am 01.01.2016 bei deutschen CarSharing-Anbietern angemeldet, 220.000 mehr als im Vorjahr. Besonders dynamisch ist wieder einmal die Anzahl der Kunden bei den reinen free-floating Anbietern gewachsen. Ihre Zahl stieg um 25,8 Prozent auf 830.000. Stationsbasierte Anbieter konnten ein Plus von 13,2 Prozent verzeichnen und haben nun insgesamt 430.000 Kunden.

  • Carsharing-Balance 2015: Further growth and adjustment in the German carsharing-market

    Berlin, 29th of February 2016

    As of 01.01.2016 there were 1,26 million carsharing-customers registered in Germany, 220.000 more than last year. 16.100 carsharing vehicles were available to them. The number of cities with a carsharing service increased from 490 to 537. A new trend: Combined carsharing-services that provide free-floating and station-based cars within one tariff now operate in four German cities and in the Rhein-Main region.

    Carsharing, the principle „using not owning“, grew again in 2015. 1.26 million customers were signed up for a carsharing service, 220.000 more than the previous year. As in previous years, the most dynamic growth happened within the free-floating segment. Here the number of customers grew by 26 percent, to a total of 830.000. Station-based services increased their customers by 13 percent and have 430.000 customers now.

  • Exklusive Kooperationsvereinbarung - BCA vermarktet Fahrzeuge des Bundesverbands CarSharing

    Neuss / Berlin, 03.03. 2016

    CarSharing liegt in Deutschland voll im Trend. Bei den rund 150 Anbietern sind aktuell mehr als eine Million Kunden registriert. Ihnen stehen 16.100 der „geteilten Autos“ zur Verfügung. Deren Vermarktung soll künftig auch in den Händen von BCA liegen. Der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) hat zu diesem Zweck eine exklusive Kooperationsvereinbarung mit Europas größtem Marktplatz für den professionellen, gewerblichen Handel gebrauchter Fahrzeuge geschlossen.

    Der bcs hat es sich zur Aufgabe gemacht, CarSharing als moderne Mobilitätsdienstleistung zu fördern und die Interessen der Branche zu vertreten. Die Zusammenarbeit mit BCA soll den bcs-Mitgliedern eine effiziente, verlässliche und einfache Vermarktungsmöglichkeit ihrer Fahrzeuge bieten.

  • PARK(ing) Day 2015

    Berlin, 17.09.2015

    Am PARK(ing) Day verwandeln Umwelt- und Verkehrsinitiativen in ganz Deutschland Parkplätze in autofreie Lebensräume. Sie machen so auf den  Flächenverbrauch durch den Autoverkehr und den damit verbundenen Verlust an Lebensqualität aufmerksam. Einer der besten Wege, um konkret für weniger Autos zu sorgen, ist die Nutzung und Förderung von CarSharing. Der Bundesverband CarSharing e.V. ist deshalb am 18. September beim Berliner PARK(ing) Day dabei.

    Nach einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes wünschen sich 82% aller Deutschen weniger Autos in den Städten und Gemeinden und befürworten entsprechende Maßnahmen der Verkehrspolitik. Einer der besten Wege, um konkret für weniger parkende Autos zu sorgen, ist CarSharing. Denn: Durchschnittlich steht ein privates Auto in Deutschland mehr als 23 Stunden am Tag still. Ein Bruchteil der heute in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge würde ausreichen, um alle Haushalte mit der Mobilitäts-Option „Auto“ zu versorgen. Voraussetzung: Man ist bereit, ein Auto gemeinsam zu nutzen.

  • CarSharing-Städteranking 2015: Die CarSharing-Versorgung verbessert sich weiter. Auch viele kleinere Städte sind vorne dabei.

    Berlin, 10.06.2015

    Das diesjährige Städteranking des Bundesverband CarSharing e.V. zeigt, dass sich die CarSharing-Versorgung in Deutschlands Städten und Gemeinden weiter verbessert hat. Karlsruhe, schon 2013 Spitzenreiter des Ranking, konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen. Neu auf Platz drei: Frankfurt am Main. Auch viele kleinere Städte wie etwa Tübingen, Heidelberg und Göttingen stehen im Ranking weit oben.

    In Deutschlands CarSharing-Hauptstadt Karlsruhe kommen 2,15 CarSharing-Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei Stuttgart mit 1,44 Fahrzeugen und Frankfurt am Main mit 1,21. Frankfurt konnte damit Köln vom dritten Rang verdrängen. Unter den Millionenstädten allerdings hält Köln weiterhin den Spitzenplatz: 1,15 Fahrzeuge kommen hier auf 1.000 Einwohner, gefolgt von München mit 0,98 Fahrzeugen.

  • Kostenlose Stellplätze sind keine Förderung des CarSharing, sondern Symbolpolitik.

    Berlin, 23.04.2015

    Verkehrsminister Dobrindt will das CarSharing fördern. In Zukunft sollen CarSharing-Kunden ihre Fahrzeuge auf kostenlosen Sonderparkplätzen abstellen dürfen.

    Der Bundesverband CarSharing hält das für Symbolpolitik. Geschäftsführer Willi Loose kommentiert: „Kostenlose Stellplätze - das klingt immer gut. Aber in Wirklichkeit wäre das eine Regelung, nach der niemand gefragt hat. Weder die CarSharing-Anbieter, noch ihre Kunden, noch die Städte und Kommunen“.

  • CarSharing wächst in der Fläche - mehr als ein Viertel neuer CarSharing-Orte gegenüber dem Vorjahr

    Berlin, 16.03.2015

    Die vom Bundesverband CarSharing veröffentlichte Jahresbilanz 2014 zeigt abermals einen deutlichen Wachstumsschub für das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“. Mehr als eine Million Fahrberechtigte setzen mittlerweile auf CarSharing. CarSharing ist jetzt in 490 deutschen Städten und Gemeinden präsent – 110 mehr als noch ein Jahr zuvor.

    1.040.000 Fahrberechtigte waren zum Stichtag 1. Januar 2015 bei den rund 150 deutschen CarSharing-Anbietern angemeldet. Das entspricht einem Zuwachs von 37,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf die führerscheinfähige Gesamtbevölkerung nutzten somit 1,5 Prozent in 2014 ein CarSharing-Angebot. Diese Quote zeigt, dass die Dienstleistung auch in 2014 eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen hat, dass aber immer noch Entwicklungspotenziale bestehen.

  • Carsharing expands rapidly into new towns and communities - more than 25 percent new carsharing locations compared to the previous year.

    Berlin, 24.03.2015

    The Bundesverband CarSharing e.V. (bcs), Germany's national carsharing association, released its 2014 annual review on March 16th. The review shows a continued rapid adoption of the concept “using not owning.” More than one million driving license holders now use carsharing services. Carsharing is available in 490 German cities - 110 more than in 2013.

    As of January 1st 2015, 1.040.000 customers were registered with the 150 German carsharing providers. This is a 37, 4 percent increase compared to the previous year. 1, 5 percent of all people aged 18 and older were customers of a carsharing service in 2014. This ratio indicates that carsharing developed well in 2014, and that there is still a great potential for further growth.

  • Ein CarSharing, das Deutschlands Ballungsräume nachhaltig entlastet, braucht eigene Parkplätze im öffentlichen Raum.

    Berlin, 27.02.2015

    Seit zehn Jahren fordert die CarSharing Branche ein Gesetz, das die Aufstellung von CarSharing-Fahrzeugen im Straßenraum regelt. Das Bundesverkehrsministerium hat im Januar 2015 angekündigt, diese Forderung endlich umzusetzen. Es mehren sich jedoch die Zweifel, ob dabei ein Gesetz entsteht, das an der Sache und an den Bedürfnissen der meisten Anbieter und ihrer Kunden orientiert ist. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will jetzt durch eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung mehr Klarheit schaffen.

    Ein stationsbasiertes CarSharing-Auto ersetzt bis zu zehn private Pkw. Diese in zahlreichen Studien belegte Entlastungswirkung ist der Kern des ökologischen Nutzens von stationsbasiertem CarSharing. Voraussetzung dafür, dass diese Entlastungswirkung sich voll entfaltet, ist jedoch die Attraktivität des Angebots aus Kundensicht. Hier gilt: Das CarSharing-Fahrzeug muss im Straßenraum gut sichtbar sein, und der Kunde muss die Sicherheit haben, dass er das Auto am Ende seiner Fahrt auch wieder auf dem vorgesehenen Stellplatz abstellen kann.
     

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