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stationsbasiert + free-floating

Kombinierte CarSharing-Angebote - das Beste aus zwei Welten verbinden

stationsbasiert + free-floating

Stationsbasiertes CarSharing und stationsunabhängiges („free-floating“) CarSharing galten lange als Konkurrenz-Angebote oder sogar Gegensätze. Seit 2012 stehen auch kombinierte Angebote bei ein und demselben Anbieter zur Verfügung und verbinden die Vorteile beider Varianten. Das schafft einen deutlich verbesserten Kundennutzen. Unter verkehrspolitischen Gesichtspunkten ist bemerkenswert, dass kombinierte Angebote Nutzer offenbar weniger zu innerstädtischen Kurzfahrten animieren, als reine free-floating Angebote. Zudem befördern sie, wie erste Untersuchungen zeigen, die Autoabschaffung in gleicher Weise wie stationsbasierte Systeme.

31.10.2016

Kombiniertes CarSharing verbindet die Vorteile beider Varianten (Bild: bcs)

Stationsbasiertes CarSharing und Free-floating: Zwei Systeme, unterschiedlicher Nutzen

Das stationsbasierte CarSharing gibt es in Deutschland seit 1988. Kennzeichen dieser Variante ist, dass die Fahrzeuge von den Nutzern an festgelegten Stationen abgeholt und dorthin auch zurückgebracht werden. Neben dem stationsbasierten CarSharing hat sich seit 2009 als zweite Variante das stationsunabhängige oder free-floating CarSharing etabliert. Kennzeichen dieser Variante ist, dass die Fahrzeuge innerhalb eines definierten Geschäftsgebiets nach Erreichen des Fahrtzieles überall am Straßenrand abgestellt werden können. Der nächste Kunde lokalisiert die verfügbaren Fahrzeuge in seiner Nähe über das Smartphone und startet seine Fahrt dann von dort. Auch Einwegfahrten innerhalb des Geschäftsgebietes sind so möglich.

Für den Kunden haben beide Angebotsformen heute verschiedene Vor- und Nachteile. Bei stationsbasierten Angeboten ist die Verlässlichkeit höher: Das Fahrzeug kann lange im Voraus reserviert werden und steht dann an einem festgelegten Standort bereit. Beides ist bei free-floatenden Fahrzeuge nicht möglich. Umgekehrt müssen bei den meisten stationsbasierten Fahrzeugen Start- und Endzeitpunkt der Fahrt vorher festgelegt werden[1] - ein Planungsaufwand, der beim Free-floating entfällt. Und nicht zuletzt ist der Preisunterschied beider Systeme beachtlich: Laut Stiftung Warentest kostete Mitte 2015 eine Stunde Kleinwagen fahren bei stationsbasierten Anbietern zwischen 2 bis 5 Euro. Beim Free-floating hingegen fielen Kosten in Höhe von 15 bis 19 Euro (Quelle: Stiftung Warentest, 2015). Insgesamt führen diese Unterschiede dazu, dass beide Systeme von den Kunden sehr unterschiedlich genutzt werden. Und es wäre aus Kundensicht eigentlich am sinnvollsten, sich bei Anbietern beider Varianten anzumelden, um so verschiedene Fahrtanlässe abzudecken.

Kombinierte Angebote: Free-floatende Fahrzeuge ergänzen das Stationsnetz

2012 stellte stadtmobil Hannover erstmals zusätzlich zu dem bereits existierenden stationsbasierten System 30 stationsunabhängige Fahrzeuge unter dem Namen „stadtflitzer“ in Dienst. Vergleichbare Projekte sind inzwischen in Mannheim und Heidelberg („JoeCar“ von stadtmobil Rhein-Neckar), in Osnabrück („flow>k“ von stadtteilauto Osnabrück) und seit April 2015 auch im Rhein-Main-Gebiet („CityFlitzer“ von book-n-drive) realisiert. Weitere solche Systeme sind derzeit in Vorbereitung. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass stadtweite stationsbasierte Angebote durch kleinere stationsunabhängige Flotten ergänzt werden. Das Geschäftsgebiet des stationsunabhängigen Zusatzangebots wurde so zugeschnitten, dass sich beide CarSharing-Varianten optimal ergänzen. In die Geschäftsgebiete sind auch Stadtquartiere eingeschlossen, in denen die Anbieter keine oder nicht genügend CarSharing-Stellplätze auf privaten Flächen anmieten können, um Stationen einzurichten.

Kombinierte CarSharing-Angebote in Deutschland (bcs 2016)

 

Kombiniertes CarSharing verbindet das Beste aus zwei CarSharing-Welten

Die kombinierten Systeme bieten beides: Für im Voraus absehbare Anlässe wie Einkaufs- und Familienfahrten können an den festen Stationen bereits Monate vorher Fahrzeuge reserviert werden. Spontane Fahrtwünsche können zusätzlich mit den stationsunabhängigen Fahrzeugen befriedigt werden. Aus Kundensicht sind damit alle denkbaren Nutzungen in einem Buchungs-, Zugangs- und Tarifsystem abgedeckt. Die Notwendigkeit für den Besitz eines eigenen Pkw wird weiter reduziert. Die Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten des kombinierten CarSharing-Angebots ist dem privaten Pkw eigentlich sogar überlegen.

Für die Anbieter bestehen zusätzlich folgende Beweggründe zur Einführung kombinierter Angebote:

• Die Suche nach neuen Standorten für CarSharing-Stationen gestaltet sich in bestimmten Stadtquartieren zunehmend schwieriger. Privatflächen sind dort nicht (mehr) für die Anmietung verfügbar, im öffentlichen Straßenraum werden aufgrund fehlender Rechtsgrundlage oft keine Stationen genehmigt. Die stationsunabhängigen Fahrzeuge ermöglichen es, auch dort in Kundennähe ein besseres Angebot zu schaffen.

• Jüngere Kunden werden angesprochen, die bisher kaum Interesse an den stationsbasierten Angeboten zeigten. Sie werden so auch an das stationsbasierte CarSharing als Alternative zum privaten Autobesitz herangeführt.

Stärken und Schwächen der CarSharing-Angebote (Grafik: bcs, nach Vorlage von stadtmobil Rhein-Neckar)

 

In kombinierten Angeboten werden free-floating Fahrzeuge anders genutzt als im reinen Free-floating

Die stationsunabhängigen Fahrzeuge in den kombinierten Angeboten werden offenbar deutlich anders genutzt, als die Fahrzeuge in den rein stationsunabhängigen Flotten von DriveNow und car2go. So reichen die durchschnittlichen Fahrtweiten – zum Teil weit – über die maximale Querschnittsausdehnung der Geschäftsgebiete hinaus. Auch die Nutzungszeiten sind im Durchschnitt deutlich länger. Nur das kombinierte Angebot in Osnabrück bildet hier eine Ausnahme.

Nutzungszeiten und Fahrtdistanzen in verschiedenen CarSharing-Systemen (Grafik: bcs)

Es ist noch nicht erwiesen, kann aber vermutet werden, dass in erster Linie das Tarifsystem ausschlaggebend für die vom reinen Free-floating abweichende Nutzung der stationsunabhängigen Angebotsbestandteile ist. In Hannover und Mannheim/Heidelberg beispielsweise werden die free-floatenden Fahrzeuge nahezu zum gleichen günstigen Kilometer- und Stundentarif wie die stationsgebundenen Fahrzeuge abgerechnet: In den ersten Minuten zahlt der Kunde 9 Cent je Minute, ist der Stundenpreis der stationsbasierten Fahrzeuge erreicht (2 Euro je Stunde), dann wird er in einer Best-Price-Abrechnung auch für die free-floatenden Fahrzeuge herangezogen. Auf längeren Strecken fahren Nutzer von stadtflitzern oder JoeCars so immer genauso günstig wie die Nutzer der stationsbasierten Fahrzeuge. In Frankfurt ist die Tarifgestaltung etwas anders, aber auch hier lehnt sich der Preis für free-floatende Fahrzeuge eng an den niedrigeren stationsbasierten Preis an.

Anders als beim Tarifsystem von car2go oder DriveNow geht von diesen Tarifen offenbar kein Anreiz aus, free-floatende Fahrzeuge nur für besonders kurze Fahrten innerhalb des engeren Stadtgebietes einzusetzen. Die Differenz in der Nutzung zeigt, dass bei den Kunden offenbar nicht die Einwegnutzung („one-way“) auf Kurzstrecken im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern der spontan eingetretene Nutzungsgrund und/oder die flexible Wahl des Abgabezeitpunktes. Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass in Mannheim und Heidelberg 69 % der untersuchten Fahrten mit free-floatenden Fahrzeugen in einem 500m-Radius um den ursprünglichen Aufnahmeort enden. One-way-Fahrten im engeren Sinne machen also nur gut 30 % aller Wege aus. Bei book-n-drive in Frankfurt sind es sogar nur 18 %.

Verkehrsentlastung durch kombinierte Systeme

Eine erste wissenschaftliche Evaluation des kombinierten Angebots von stadtmobil in Mannheim und Heidelberg zeigt, dass die Kombination von stationsbasierten und free-floatenden Fahrzeugen zu einer Erhöhung der Auto-Abschaffungsquote führt: Während von den Kunden, die nur das stationsbasierte Angebot nutzten, 46 Prozent ein privaten Pkw abschafften, waren es bei den Kunden, die ebenso free-floatende „JoeCars“ nutzten, 64 Prozent. Auf je 100 Haushalte kamen bei Nutzern des stationsbasierten CarSharing noch 33 private Fahrzeuge. Bei den Nutzern des kombinierten Systems lediglich 20. Zum Vergleich: Im Mannheimer Durchschnitt besitzen 100 Haushalte 75 private Fahrzeuge.

Auto-Abschaffungsquote bei Nutzern stationsbasierter Fahrzeuge und Nutzern des kombinierten Angebots, Mannheim/Heidelberg (Quelle: Berson 2015, Grafik: bcs)

Auch in ihrem Mobilitätsverhalten unterschieden sich die JoeCar-Nutzer von den reinen stadtmobil-Kunden: Sie verzichteten auf mehr Fahrten im Pkw und nutzten häufiger das CarSharing-Angebot oder das Fahrrad. Allerdings nahm bei den JoeCar-Nutzern die Zahl der mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zurückgelegten Wege ab.

Abgefragte Verkehrsmittelwahl bei Nutzern stationsbasierter Fahrzeuge und Nutzern des kombinierten Angebots, Mannheim/Heidelberg (Quelle: Berson 2015, Grafik: bcs)

Im Vergleich der Daten verschiedener Studien zeigt sich, dass die Nutzung des kombinierten Systems offenbar ein Mobilitätsverhalten hervorruft, das dem der Nutzer stationsbasierter CarSharing-Systeme eher gleicht, als dem Mobilitätsverhalten der Kunden des reinen Free-floating. Dieser Befund könnte dafür sprechen, dass kombinierte Systeme das free-floating CarSharing auf eine noch positivere Weise in den Umweltverbund integrieren helfen.

Nutzung verschiedener Verkehrsmittel bei verschiedenen CarSharing-Kundengruppen (Quellen: WiMobil 2015, Berson 2015, Grafik: bcs)

 

Intelligentes Flottenmanagement in „Zusammenarbeit“ mit den Nutzern.

Mit Hilfe einer besonderen Tarifkomponente wird in Osnabrück, Hannover und Mannheim/Heidelberg dafür gesorgt, dass die stationsunabhängigen Fahrzeuge von den Kunden wieder ins zentrale Geschäftsgebiet zurückgeführt werden.

In Osnabrück ist das Geschäftsgebiet unterteilt in die Kernzone der Innenstadt, in die umgebende Umweltzone und in das übrige Stadtgebiet. Für das Abstellen in der Umweltzone werden zuzüglich zum normalen Nutzungstarif 5 Euro Abstellgebühr berechnet. Wer das flow>k in der Peripherie der Stadt abstellt, zahlt 10 Euro Abstellgebühr. Umgekehrt bekommen Nutzer, die Fahrzeuge aus der Peripherie in die innenliegenden Zonen zurückbringen 10 bzw. 5 Euro gutgeschrieben.

Für den Betreiber ist dieses System kostenneutral, sorgt aber für eine schnelle Rückführung der Fahrzeuge aus den peripheren Bereichen. Der Erfinder des Systems ist stadtmobil Hannover, in Osnabrück wurde es weiterentwickelt, auch stadtmobil Rhein-Neckar wendet das Modell an.

Der Anbieter book-n-drive hat im Rhein-Main-Gebiet ein anderes Prinzip entwickelt, um die Verteilung der stationsunabhängigen Fahrzeuge in einem sehr großen Operationsgebiet zu steuern. Der Stundenpreis der CityFlitzer beträgt 1 Euro. Innerhalb des Stadtgebietes Frankfurt können die Fahrzeuge gegen einen Aufpreis von 3 Euro für Einwegfahrten genutzt werden. Einwegfahrten zwischen den Städten Frankfurt, Darmstadt, Mainz und Wiesbaden werden mit einem Aufpreis von 6 Euro berechnet und die Einwegfahrt zum Frankfurter Flughafen kostet 10 Euro zusätzlich.

Fazit

Kombinierte CarSharing-Angebote verbinden die Vorteile von stationsbasierten Angeboten und free-floating Angeboten in einer CarSharing-Flotte, bei einem Anbieter und in einem Tarifsystem. Kunden können ohne Systemwechsel für jeden Wegezweck den gerade richtigen Angebotstyp wählen. Kombinierte CarSharing-Angebote können so den Kundennutzen der Dienstleistung CarSharing weiter optimieren, ohne zu unnötigen Autofahrten anzuregen.

Bisherige Studien zeigten, dass stationsbasierte CarSharing-Systeme deutlich mehr zur Abschaffung des eigenen Fahrzeugs anregen, als reine free-floating Systeme. Erste Erkenntnisse deuten nun darauf hin, dass kombinierte Angebote die Ergebnisse des stationsbasierten CarSharing erreichen und vielleicht sogar noch übertreffen können.

Free-floating in kombinierten CarSharing-Angeboten unterscheidet sich von den Angeboten von DriveNow und car2go. Das Tarifsystem und der Angebots-Zuschnitt verringert die Gefahr, dass free-floatende Fahrzeuge ausschließlich für innerstädtische Kurzfahrten parallel zum ÖPNV genutzt werden. Kombinierte Angebote scheinen daher ein guter Weg zu sein, Free-floating noch stärker in den Umweltverbund zu integrieren.

Die Anbieter stadtmobil Rhein-Neckar und book-n-drive ziehen eine positive Bilanz für ihre kombinierten Angebote: In beiden Projekten ist das Kundenfeedback sehr positiv und die Buchungen entwickeln sich gut. Deshalb sind beide Anbieter auch davon überzeugt, dass das kombinierte CarSharing die Erprobungsphase bereits hinter sich gelassen hat. Stadtmobil Rhein-Neckar und book-n-drive haben ihre free-floating Flotten im Verlauf 2016 weiter vergrößert.

Dort, wo das Parken der free-floating Fahrzeuge in Bewohnerparkzonen von den Kommunen bisher nur zeitlich befristet oder gar nicht genehmigt ist, mahnen die Anbieter eine dauerhafte gesetzliche Regelung an: CarSharing-Kunden und Autobesitzern sollten in Bezug auf die Nutzung von Bewohnerparkzonen endlich gleichgestellt werden.

 

Quellen:

Berson 2015: Wie integriert sich das kombinierte Carsharing in den Umweltverbund der Rhein-Neckar Region? – Ergebnisse der Evaluation; Dipl. Ök. Peter Berson, Institut für Verkehrsmanagement der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften,  Dezember 2015

Kopp 2015: GPS gestützte Evaluation des Mobilitätsverhaltens von free-floating CarSharing-Nutzern; Dissertation ETH Zürich, 2015

Krämer 2015: E-mail von Andreas Krämer, Geschäftsführer stadtmobil Hannover an den bcs, 29.05.2015

Mielke 2015: Präsentation von Udo Mielke, Geschäftsführer book-n-drive, Dezember 2015; online verfügbar unter: http://www.carsharing.de/sites/default/files/uploads/2015-12-09_udo_miel...

Müller, Schmöller, Bogenberger 2015: Empirische Datenanalyse von Free Floating Car Sharing-Systemen; in: Straßenverkehrstechnik Ausgabe 2, 2015

Reining 2014: Präsentation von Christian Reining, Prokurist stadtteilauto Osnabrück, November 2014

Stiftung Warentest 06/2015: https://www.test.de/Carsharing-Wo-es-das-gibt-wie-es-klappt-wer-damit-be...

WiMobil: Wirkung von E-Car Sharing Systemen auf Mobilität und Umwelt in urbanen Räumen (WiMobil); Abschlussbericht; Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, BMW AG, DB Rent GmbH, April 2016


[1] Spontane Aufnahme des Fahrzeugs und Open-end-Buchungen sind beim free-floating CarSharing systembedingt. Sie lassen sich aber grundsätzlich auch im stationsbasierten CarSharing realisieren. Dafür gibt es einige Beispiele:

  • Der Anbieter Grünes Auto Göttingen bewirtschaftet acht größere CarSharing-Stationen im Stadtgebiet Göttingen. An diesen Stationen können bestimmte CarSharing-Fahrzeuge als Flexi-Fahrzeuge ohne vorherige Buchung und ohne Festlegung auf den Rückgabezeitpunkt genutzt werden. Diese Fahrzeuge können an den anderen Stationen im Stadtgebiet zurückgegeben werden. Auf der Homepage des Anbieters wird angezeigt, welche Flexi-Fahrzeuge an welchen Stationen gerade verfügbar sind. Natürlich können bei vorhersehbaren Fahrtwünschen die Fahrzeuge an allen Stationen ebenso vorreserviert werden und stehen dann zum gewünschten Zeitpunkt am gewünschten Ort zur Verfügung.
  • cambio hat in Aachen, Berlin, Bielefeld, Bremen, Hamburg und Köln an größeren Stationen die „Open-end-Buchung“ eingeführt. Kunden müssen sich für diesen Service einmalig freischalten lassen und zahlen dann bei Open-end-Buchung 50 Cent pro Stunde mehr.
  • Auch in Deutschlands „CarSharing-Hauptstadt“ Karlsruhe wird das Prinzip der Buchung ohne Festlegung auf den Abgabezeitpunkte („Open-end“) und der Entnahme der Fahrzeuge ohne vorherige Reservierung („Instant-Access“) vom Anbieter stadtmobil angewendet.